Die Regierung will jetzt dem politischen Bloggen einen Riegel vorschieben, in Zukunft braucht man eine schriftliche Erlaubnis der Regierung zur Informationsverbreitung!
Medienmogul Silvio macht die Blogger Szene für ein "Klima des Hasses" verantwortlich. Der Attentäter hatte sich bei der Facebook Gruppe "Kill Silvio" angemeldet.
Das erste mal wurden solche Maßnahmen in Erwägung gezogen nach dem die Presse herausgefunden hatte, dass prominente Mitglieder der Lega Nord Partei, eine Facebook Gruppe gegründeten, in der Italiener aufgefordert wurden illegale Immigranten zu töten.
Das eigene Haus sorgt für ein "Klima des Hasses" und wer die Zensurbereitschaft ähnlicher Seite wie Mein VZ kennt, der wird sich gerade fragen wie die Gruppen überhaupt bestehen konnten, wenn sie nicht zur Desinformation und Stimmungsmache gegen die Internet-Community gedacht waren.
Es ist ja nicht mal sicher ob es sich bei der Dom Attacke um eine Inszenierung handelte, dieses Video, stellt(leider auf Italienisch) eine Menge Fragen zum Vorfall:
Merkwürdig sei demnach, dass das Blut von Berlusconis Gesicht wohl nicht auf seinen Anzug und sein Hemd getropft sei – obwohl die Ärzte sagten, der Premier habe einen halben Liter Blut verloren.
Das Blut sei außerdem erstaunlich schnell geronnen.
Per Standbild wird im Film gezeigt, dass ein Bodyguard Berlusconi im Auto einen Gegenstand reicht. Das könnte eine kleine Sprühflasche mit künstlichem Blut sein.
Fake und Filmblut hin oder her, Berlusconi der sich auch schon mal mit Jesus vergleicht, polarisiert! Er hatte bereits 83 Verfahren, 1530 Gerichtssitzungen, 570 Inspektionen in seinen Firmen hinter sich, ein Kinderschänder und vielleicht sogar ein Mörder und wenn einer gegen ihn ist, dann sind die Blogger schuld.
Hier ein Auszug aus dem Strafregister vom Premier Minister:
1994: Die Mailänder Staatsanwaltschaft eröffnet ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der „Beihilfe zur Bestechung“. Bei verschiedenen Steuerprüfungen sollen mehr als 160 000 Euro an Offiziere der Finanzpolizei gezahlt worden sein. 1998 wird Berlusconi zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Ins Gefängnis muss er allerdings nicht. Nach einem Berufungsverfahren wird Berlusconi 2000 freigesprochen.
1994: Die Staatsanwaltschaft Rom ermittelt wegen einer Anzeige von Verbraucherschützern. Der Vorwurf: Amtsmissbrauch. Berlusconi soll das Staatsfernsehen RAI gezwungen haben, einen Werbevertrag zugunsten seines Privatsenders zu unterschreiben. Sieben Jahre später wird das Verfahren eingestellt.
1995: Neue Ermittlungen gegen den Politiker wegen „Verdachts der Bilanzfälschung“. In den Abrechnungen seines Fußballvereins AC Mailand werden „Unregelmäßigkeiten“ festgestellt. 1999 wird Berlusconi freigesprochen.
1995: Illegale Parteienfinanzierung. Berlusconi soll 1991 ca. 10 Mio. Euro über die Firma „Al Iberian“ als illegale Parteispende an seinen Freund, den früheren Ministerpräsidenten Bettino Craxi, überwiesen haben. 1998 wird Berlusconi zu zwei Jahren und vier Monaten Haft plus 5 Mio. Euro Geldstrafe verurteilt. 1999 erklärt ein Mailänder Berufungsgericht das Verfahren für verjährt.
1999: Die Mailänder Staatsanwaltschaft beschuldigt Berlusconi der Bestechung. 1991 soll er dem römischen Richter Vittorio Metta 280 000 Euro gezahlt haben, um die Kontrolle über die Verlagsgruppe „Mondadori“ zu gewinnen. 2001 wird er freigesprochen.
1999: Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts einer möglichen Beteiligung an der Ermordung des Mafia-Fahnders Paolo Borsellino 1992 in Palermo gegen Berlusconi.
Mehr zum Thema
Das schreiben die Zeitungen über Berlusconi
2009: Sex-Affären, wilde Partys – Berlusconi gerät mit seiner Beziehung zur schönen Neapolitanerin Noemi Letizia in die Schlagzeilen. Nach SEINEM denkwürdigen Auftritt auf IHRER 18.-Geburtstagsparty reicht Berlusconis Ehefrau Veronica Lario die Scheidung ein. Die angebliche Edelhure Patrizia d'Addario packt aus, berichtet von ihrem vermeintlichen Kunden Berlusconi.





